Institut für gleichstellungsorientierte  Prozesse und Strategien Harriet Taylor Mill-InstitutHarriet Taylor Mill-Institut
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Gender und Gleichstellung: Das Institut versteht Gender als analytische Kategorie, die verwendet wird, um Ungleichheiten in Geschlechterverhältnissen zu analysieren. Bei Gleichstellung handelt es sich um die Zielperspektive, die auf die Gestaltung von sozialen, organisatorischen und gesellschaftlichen Prozessen gerichtet ist.

„Gender mehrdimensional“: Bei der Arbeit des Instituts wird Gender als die kritisch-analytische Zusammenschau aller Dimensionen von Geschlechterverhältnissen verwendet. Geschlechterverhältnisse sind sozial hergestellt, historisch wandelbar, sie enthalten normative Vorgaben für soziales Verhalten und weisen Positionen mit sehr unterschiedlichen Möglichkeiten und Beschränkungen zu. Sie stehen in enger Wechselwirkung mit anderen Kategorisierungen wie Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, Behinderung und sexuelle Orientierung sowie verschiedenen Lebenslagen wie z.B. Bildung, Familienstand oder Einkommen. Gender in diesem multidimensionalen Verständnis geht zwar von Geschlechterverhältnissen aus, integriert aber je nach Sachzusammenhang die mit dem Begriff Diversity zusammengefassten Kategorisierungen und weitere Sozialfaktoren.

Praxis- & Akteursnähe: Die anwendungsorientierte und praxisnahe Arbeit des Instituts lebt vom direkten Kontakt zu den Zielgruppen und der Orientierung an deren Problemlagen und Handlungskontexten. Das Institut bereitet wissenschaftliche Ergebnisse praxisorientiert auf und stellt damit Organisationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfen zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung. Entscheidend ist dafür die Übersetzung und Bündelung von Wissen in anwendungsorientierte Handlungsleitlinien für öffentliche und private Organisationen.

Interdisziplinarität: Die Zusammenarbeit von Personen aus verschiedenen wissenschaftlichen Fächern ist eine wesentliche Voraussetzung, um komplexe Problemlagen angemessen aufbereiten zu können. Die unterschiedlichen Berufserfahrungen und Ausbildungshintergründe der Mitarbeitenden sowie externer Kooperationspartner und -partnerinnen gewährleisten die interdisziplinäre Arbeitsweise des Instituts.

 
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